Wald- & Wasserwelten


Mit einer Messsonde dem Wasser auf der Spur

Karina Jungmann (Biologische Station Bonn/Rhein-Erft) und Dr. Thomas von Oepen (UP GmbH) installieren einen Messpunkt zu Bodenfeuchtemessung.

Im Oktober wurden die Bauarbeiten zur Wiederherstellung des natürlichen Bodenwasserhaushaltes der Eichen-Hainbuchenwälder für dieses Jahr abgeschlossen. Nun sind 17 km Entwässerungsgräben auf einer Waldfläche von 170 ha mit lokalem Bodenmaterial verschlossen. Aber wie werden die Eichenwälder auf das erhöhte Wasserangebot reagieren? Verteilt sich das Wasser auf der Waldfläche tatsächlich wie erwartet? Was passiert mit dem Niederschlagswasser bei Starkregenfällen?

Das Projektteam hat im Kottenforst ein Netz von Untersuchungsflächen eingerichtet, um diese Fragen zu beantworten. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen. Es wird untersucht, wie die Waldbäume und die Waldbodenvegetation auf die Veränderung des Wasserangebotes reagieren. Zusätzlich wurden 29 Stationen zur Messung der Bodenfeuchte installiert. Hier informieren zukünftig Messsonden über die Wassergehalte in verschiedenen Bodentiefen.

Die Ergebnisse werden zeigen, ob die europaweit geschützten Eichen-Hainbuchenwälder vom Rückbau der Entwässerungsgräben profitieren und ob im Projektverlauf noch ergänzende Maßnahmen erforderlich sind. Auch negative Entwicklungen können rechtzeitig erkannt und entsprechend gegengesteuert werden.

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