Wald- & Wasserwelten

Ein Bagger im Wald

Bagger am Rehsprungmaar im Kottenforst

Winterschlaf? – nicht im LIFE+ Projekt. Einige Maßnahmen können wir im Sommer nicht umsetzen, weil sie die Brut und Aufzucht der Jungen der Waldbewohner stören würden. Dies gilt insbesondere für den Einsatz schwerer Geräte im Wald. Damit können wir erst jetzt beginnen.

 

Bagger am Rehsprungmaar

Bis Ende Februar wird ein ungewöhnlicher Gast im Wald zu sehen sein – ein gelber 24 Tonnen Kettenbagger. Damit werden zahlreiche Kleingewässer im Kottenforst bei Röttgen, in der Waldville zwischen Buschhoven und Dünstekoven sowie in den Villewäldern bei Weilerswist neu angelegt und bestehende Gewässer wieder hergestellt.

 

Neue Gewässer für Springfrosch und Kammmolch

Springfrosch in den Villewaeldern

In den Villewäldern gibt es unzählige Teiche, Weiher, nasse Mulden und Gräben, die Amphibien als Lebensraum dienen. Deshalb kommen hier besonders interessante und seltene Arten, wie der Kammmolch und der Springfrosch vor. Leider wachsen die Gewässer natürlicherweise mit den Jahren zu und verlanden. Damit die Amphibien auch zukünftig noch genügend Laichgewässer finden und diesen besonderen Wald-Wasser-Lebensraum nutzen können, sorgen wir für eine ausreichende Anzahl von Gewässern.

 

Wenn der Bagger weg ist

Rehsprungmaar

Wie entwickeln sich die neuen Gewässer nach den Baggerarbeiten? Spazieren Sie doch einmal zum Rehsprungmaaar im Kottenforst . Hier wurde im letzten Winter gebaggert. Bereits im Frühjahr haben wieder hunderte Grasfrösche gelaicht. Auch Erdkröten, Molche und Feuersalamander waren im Gewässer wieder anzutreffen. Die Ufer sind schon jetzt wieder begrünt und interessante Wasserpflanzen haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Aus einer verlandeten zugewachsenen Mulde ist ein großes und sonniges Gewässer geworden.

 

Umweltministerium NRW LogoLIFE LogoNatura 2000 LogoBiostation Bonn Rhein-Erft LogoWald und Holz NRW Logo